Das Wort images bezeichnet ursprünglich die römische Totenmaske, die nach dem Ableben vom Toten abgenommen und anlässlich der Trauerzeremonien und anderer Feierlichkeiten von einem Angehörigen getragen wurde. So maskiert nimmt dieser die andere Identität als Stellvertreter des Vorfahren an. Aus diesem Vorgang erwächst die Kontinuität der Bedeutung des Begriffs als Form der (Selbst-)Inszenierung bis in die heutige Zeit.

Die Wachsbildnisse wurden in kleinen Schreinen gut sichtbar im Atrium des Hauses aufbewahrt und dienten so immer auch der Legitimation der Lebenden.

Images versammelt somit wie eine Nekropole die Portraits von  Verstorbenen, denen gemeinsam ist, dass sie als  öffentliche Personen zeitlebens ein/ihr Image formten.

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© Cordula Sumalvico